Ausflug nach Bremen und Bremerhaven
Im Rahmen des diesjährigen Wandertages war die Klasse 10a am Mittwoch und Donnerstag (01. bis 02.07.2026) in Bremen und Bremerhaven. Ziel der Fahrt war es, die erdkundlichen Inhalte der vergangenen Schuljahre zu vertiefen. Dazu zählen das Leben und Wirtschaften in den verschiedenen Landschafts- und Klimazonen der Erde sowie die Auswirkungen der Klimakrise auf die jeweiligen Regionen der Erde.
Nach der Ankunft in Bremen besuchte die Klasse zunächst das Übersee-Museum direkt in der Nähe des Hauptbahnhofs. Innerhalb des Museums werden die überseeischen Lebensräumen der Menschen im Einklang mit der Natur und deren Veränderungen durch die globalisierte Welt betrachtet. Die Kontinente Asien, Südsee/Ozeanien, Amerika und Afrika werden mitsamt ihrer vielfältigen Kulturen vorgestellt. Besonders spannend fanden die Schüler:innen die Darstellungen der vielen verschiedenen Religionen auf der Welt sowie die zahlreichen Exponate und Dioramen, die das Fremdartige greifbar machten.
Anschließend ging es zur Stadterkundung. Neben der Bremer Innenstadt mit seinen Musikanten lud das Schnoorviertel bei bestem Wetter zu einer gemütlichen Erkundung ein. Viele der Schüler:innen aßen entlang der Promenade in einem der zahlreichen Restaurants und genossen dort die frische Seeluft entlang der Weser.
Ein besonderes Highlight der Fahrt war die Übernachtung auf dem Schiff „Die Weser“ der Deutschen Jugendherberge in Bremen. Auf dem Schiff übernachtete die Klasse gemeinsam in einer großen Kajüte. Obwohl…
Von Übernachten kann eigentlich gar keine Rede gewesen sein. Denn die bei Nacht einströmende Seeluft auf dem Oberdeck war dann doch zu erfrischend, sodass kurzerhand sprichwörtlich die Nacht zum Tage gemacht wurde. Frei nach dem Motto:
„Stühle rücken auf dem Oberdeck,
machen den schlafenden Lehrer jeck.“
Die Konsequenz am nächsten Tag: Der Klimawandel vom Hoch „Euphoria“ zum Tief „Schlafmützia“ traf die Klasse wie ein Orkan. Dementsprechend wurde jede Gelegenheit – ob im Zug auf dem Weg nach Bremerhaven oder die Sitz- und Liegemöglichkeiten im Klimahaus – genutzt, um den ein oder anderen Powernap zu machen.
Im Klimahaus durchliefen die Schüler:innen entlang des 8. Längengrades Ost die Erde und lernten die unterschiedlichen Klimazonen und Lebensbedingungen der acht Länder/Kontinente Schweiz, Sardinien, Niger, Kamerun, Antarktis, Samoa, Alaska und Deutschland auf einer virtuellen Erfahrungsreise kennen. Dabei herrschten zwischenzeitlich Temperaturunterschiede von -6 °C im Bereich der Antarktis bis hin zu 35 °C im Wüstenbereich Nigers. Die Schüler:innen erlebten den tropischen Regenwald bei Nacht, tauchten ein in die Unterwasserwelt der Tiefsee und durchquerten den Südpol unter einem spektakulären Sternenhimmel.
Besonderen Bezug nimmt die Ausstellung auf das Leben in Zeiten der Klimakrise und eröffnete den Schüler:innen konkrete Einblicke, wie die Menschen in den verschiedenen Ländern mit den zunehmenden Klimaveränderungen und deren Konsequenezn umgehen.
Das Fazit zur Fahrt: Es waren intensive zwei Tage, in denen viel gelernt wurde. Es bleibt eine tolle Erinnerung für die Ewigkeit zum Abschluss des Schullebens an der RSG.


